Noch ein 2 - 3

Nach der Fünf-Satz-Niederlage von VB NÖ Sokol/Post gestern auswärts gegen Salzburg, verabschiedet sich der österreichische Rekord-Cupsieger ebenfalls nach einem zweistündigem Match über die volle Distanz im Viertelfinale aus dem Österreichischen Cup.

Auch beim zweiten Spiel an diesem Wochenende müssen die Damen von VB NÖ Sokol/Post über die volle Distanz von fünf Sätzen. Wie auch gestern gegen Salzburg gelingt der bessere Auftakt in die Partie Sokol/Post. Mit 25:23 nach souveräner Führung letztendlich zwar nur knapp, dafür läuft es auch im zweiten Durchgang wunschgemäß weiter, die Linzerinnen bleiben beim 25:15 chancenlos. Doch dann wendet sich das Blatt. Die Oberösterreicherinnen holen im dritten Satz gleich zu Beginn Punkt um Punkt, lassen die Gastgeberinnen nicht mehr zurück ins Spiel und halten sich ihrerseits mit einem 25:15 weiter in der Partie. Ein Spiegelbild wird der vierte Satz, womit Sokol/Post binnen 24h zum zweiten Mal in einen Entscheidungssatz muss. Gelingt der Spielgemeinschaft aus NÖ und Wien zwar noch der erste Punkt, dauert es in der Folge bis zur Mitte des fünften Satzes, bis Frühbauer, Katz und Co Linz/Steg entsprechend etwas entgegenzusetzen findet. Zu spät für dieses Cup-Viertelfinale, die Tabellenführerinnen aus Linz machen den Sack mit 15:9 zu und werfen den Rekordmeister und Cupsieger aus dem Pokal-Bewerb. „Uns hat ab dem dritten Satz einfach die Durchschlagskraft im Angriff gefehlt. Die Defensive war wirklich OK, insgesamt bin ich mit dem Spiel und der Leistung zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich nicht. Ab sofort gilt unsere ganze Konzentration dem Meistertitel. Dazu werden wir uns in der Offensive noch steigern müssen. Auch mit verletzungs- oder krankheitsbedingten Ausfällen müssen wir als Team noch lernen, besser umzugehen“, resümiert Karl Hanzl, geschäftsführender Vizeobmann von Sokol/Post.

Auslosungspech

Im Cup Final Four im Februar 2019 treffen die Siegerinnen aus Oberösterreich dann auf Wildcats Klagenfurt, SG Prinz Brunnenbau Volleys und Titelverteidiger UVC Holding Graz. Linz-Coach Roland Schwab zollt nach dem Spiel den Gegnerinnen Respekt: „Eigentlich hätte ich mir die ganze Partie wie die letzten fünf bis zehn Minuten erwartet. Ein heißer Schlagabtausch auf Augenhöhe, ein Kampf Punkt um Punkt. Aber wahrscheinlich sind die Schwankungen auf die Umstellungen durch die Legionärs-Regelung im Cup zurückzuführen. Ich bin sehr froh, dass wir das Match noch gedreht haben und nach dem schnellen 0 – 2 nicht aufgesteckt haben. Ich denke, wir haben die beiden Teams gesehen, die mit Abstand die besten Chancen haben, Graz zu entthronen. Aufgrund der Auslosung musste ein Team vor dem Final Four ausscheiden.“

Für VB NÖ Sokol/Post geht es jetzt in der Meisterschaft weiter. Nach den Spielen gegen VC Tirol und Perg ist abermals ASKÖ Linz/Steg in der Wiener Posthalle zu Gast.

VB NÖ Sokol/Post – ASKÖ Linz/Steg 2 – 3 (25:23, 25:15, 15:25, 15:25, 9:15)

Spielzeit: 120 Minuten

Top-Scorerinnen:

VB NÖ Sokol Post: Katz 16, Epure 15, Jahn 14
ASKÖ Linz/Steg: Maroš 23, Chrtianska 19, Teufl 15

Die nächsten Spiele von VB NÖ Sokol/Post

24.11.2018, 18:30h VB NÖ Sokol/Post – VC Tirol (Posthalle Wien)

01.12.2018, 19:30h VB NÖ Sokol/Post – SG Prinz Brunnenbau Volleys (SH Brigittenau)

08.12.2018, 17:00h VB NÖ Sokol/Post – ASKÖ Linz/Steg (Posthalle Wien)

Fotocredit: Florian Weikert