Auch Sokol/Post stoppt Linz-Express nicht

Schwächen im Angriff auf der einen, stärken in der Verteidigung und am Block auf der anderen Seite. So lässt sich die 1 – 3 Heimniederlage von Sokol/Post gegen die Tabellenführerinnen aus Linz in wenigen Worten beschreiben. In der Tabelle bedeutet dies aktuell Platz drei, jetzt geht es in den kommenden beiden Spielen vor Weihnachten um die Absicherung des Play-Off-Einzuges in den Top-4.

Dank eines starken Services sowie überragender Block- und Verteidigungsleistung der Gäste aus Linz in den ersten beiden Sätzen der Partie gerieten die Damen von Sokol/Post schnell mit 0:2 in Rückstand. Die aktuellen Tabellenführerinnen aus Linz agierten souverän und konsequent. Den Kurs setzten die Oberösterreicherinnen auch bis über die Mitte des dritten Satzes fort. Ungewöhnlich viele Angriffsfehler brachten Linz/Steg bis zu neun Punkte Führung ein. Doch die Einwechslung von Haslinger und Jahn in den Außenangriff von Sokol/Post brachte trotz eines 7-16 Rückstands noch den Umschwung für die Gastgeberinnen. Der heimische Rekordmeister kämpfte sich zurück und holte Durchgang drei mit 25-22. In der Folge stellte Sokol/Post auch im Block um, die erst seit gestern wieder fieberfreie Michaela Jurcíková kam zurück aufs Feld.

Offener Schlagabtausch im vierten Satz

Eine schnelle 3-0 Führung von Sokol/Post konterten die Linzerinnen postwendend und setzten sich mit bis zu sieben Punkten ab. Das Zwischenhoch der Spielgemeinschaft aus NÖ & Wien zu Satzmitte reichte nicht aus, mit 20:25 machte ASKÖ Linz/Steg den Sack an diesem Abend zu. „Uns hat heute die Bank zurück ins Spiel gebracht, gereicht hat es dennoch nicht. Linz war zu stark, wir müssen weiter in allen Bereichen arbeiten, wollen wir am Ende der Saison um den Meistertitel mitspielen“, resümiert Karl Hanzl nach dem Spiel.

Aus Sicht der Linzerinnen fasst Trainer Roland Schwab zusammen: „In den ersten beiden Sätzen haben wir unsere Stärken sehr gut aufs Feld gebracht. Im dritten hat man gesehen, wo wir noch nachhaken müssen. Den Satz dürfen wir einfach nicht verlieren. Den vierten haben wir dann wieder konsequent zu Ende gespielt.“ ASKÖ Linz/Steg liegt nunmehr vier Punkte vor Prinz Brunnenbau Perg, diese weitere drei Punkte vor Sokol/Post. Einen Punkt dahinter rangiert Salzburg.

Vor Weihnachten geht es noch mit zwei weiteren harten Brocken in der Gangart weiter. Zunächst am kommenden Wochenende mit dem Spiel gegen die regierenden Meisterinnen aus Graz, dann zwei Tage vor dem Heiligen Abend noch gegen die Langzeit-Rivalinnen von den Wildcats Klagenfurt.

VB NÖ Sokol/Post – ASKÖ Linz/Steg      1 – 3 (20:25, 13:25, 25:22, 20:25)

Top Scorerinnen

VB NÖ Sokol/Post: Katz (17), Pluharová (12)
ASKÖ Linz/Steg: Maroš (22), Chrtianska (15)

Die nächsten Spiele von VB NÖ Sokol/Post

15.12.2018, 20:00h      UVC Holding Graz – VB NÖ Sokol/Post (Raiffeisen Sportpark Graz)

22.12.2018, 18:30h      VB NÖ Sokol/Post – ATSC Wildcats Klagenfurt (Posthalle Wien)

Modus

Zehn Teams spielen einen Grunddurchgang mit Hin- und Rückrunde. Die Top-2 haben im Viertelfinale ein Freilos. Die Teams auf den Plätzen 3 bis 6 kämpfen um die restlichen Halbfinal-Tickets. Für die vier übrigen Klubs geht es in der Hoffnungsrunde um den Klassenerhalt.

Fotocredit: Dapetykaan - Peter Eichstädt