Heimerfolg nach katastrophalem Start

Am Ende des heutigen Abends standen die notwendigen drei Punkte und ein 3:1 Heimerfolg von VB NÖ Sokol/Post gegen PSV Salzburg. Dabei stand das Match zwei Mal an der Kippe, der Serienmeister hielt letztendlich vor der letzten Runde des Grunddurchganges die Spannung über den noch in Reichweite befindlichen direkten Aufstieg in das Halbfinale aufrecht.

Das heutige Heimspiel von Sokol/Post gegen die Volleyballgemeinschaft aus Salzburg begann mit einem unerwarteten Paukenschlag: 12:25 für die Gäste hieß es nach nicht einmal 20 Minuten Spielzeit. „Bei uns hat schlicht und einfach gar nichts funktioniert, bei den Salzburgerinnen einfach alles. Punkt“, so klar und deutlich resümiert Vize-Obmann Karl Hanzl den ersten Durchgang. Doch seine Damen schlugen postwendend zurück, holten den zweiten Satz fast ebenso schnell und deutlich mit 25:15. Der dritte Durchgang entwickelte sich abermals gänzlich anders und wurde zu einem Punktekrimi, der schlussendlich – nach Abwehr von drei Satzbällen – von der Heimmannschaft in der Verlängerung geholt wurde. Damit war das Spiel entschieden, im vierten und letzten Satz des heutigen Abends hatten die Gäste nichts mehr entgegenzusetzen. Da funktionierten Service und Block von Sokol/Post beinahe nach Belieben.

Platz zwei bleibt offen

Das Rennen um Platz zwei des Grunddurchganges bleibt nach dem 3:0 der Pergerinnen daheim gegen Tirol weiterhin offen, müssen die Oberösterreicherinnen ja nächste Woche in der letzten Runde gegen die souverän führenden Linzerinnen ran. Zwei Punkte trennen Sokol/Post vom direkten Einzug ins Meisterschaftshalbfinale. Der Serienmeister aus Wien/NÖ tritt die Reise nach Tirol an, muss auf jeden Fall einen glatten Drei-Punkte-Sieg einfahren. Alle Spiele werden kommenden Samstag ab 18h gespielt. „Wie schon vor ein paar Wochen gesagt, können wir nur mit Schützenhilfe der Linzerinnen noch auf Platz zwei vorstoßen. Durch den Umbau der Mannschaft um den Jahreswechsel bin ich gar nicht sicher, ob uns eine Runde mehr in den Play-Offs nicht gut tun würde“, sieht Hanzl dem Ende des ersten Teils der Meisterschaft gelassen entgegen.

VB NÖ Sokol/Post – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg      3:1 (12:25, 25:15, 26:24, 25:13)

Top-Scorerinnen:
Sokol/Post: Suchá (19), Katz (10)
PSV Salzburg: Zauere (16), Hill (9)

Letztes Spiel des Grunddurchganges:

16.02.19, 18:00h      VC Tirol – SG VB NÖ Sokol/Post (Landessportcenter Innsbruck)

Modus

Zehn Teams spielen einen Grunddurchgang mit Hin- und Rückrunde. Die Top-2 haben im Viertelfinale ein Freilos. Die Teams auf den Plätzen 3 bis 6 kämpfen um die restlichen Halbfinal-Tickets. Für die vier übrigen Klubs geht es in der Hoffnungsrunde um den Klassenerhalt.

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