Wichtiger Sieg im ersten Heimspiel

Das Schlagerspiel der dritten Runde zur heurigen Damen-Volleyballmeisterschaft war gleichzeitig das erste Heimspiel für VB NÖ Sokol/Post. Der österreichische Serienmeister traf auf den regierenden Titelträger aus Graz, brachte sich mit einem klaren 3 – 1 Erfolg zurück auf die Erfolgsspur. Die Grazerinnen bleiben auch nach drei Spielen ohne Sieg.

Beide Teams zählen zum engsten Favoritenkreis, obwohl die Saison noch jung ist, standen beide Teams bereits unter Druck. Sokol/Post musste nach dem Auftaktsieg gegen Prinz Brunnenbau Volleys gegen Linz/Steg auswärts eine Niederlage einstecken. UVC Holding Graz konnte heuer noch keinen Sieg einfahren. Entsprechend angespannt gingen beide Mannschaften in die heutige Partie in der Wiener Posthalle. Der heimische Rekordmeister erwischte die Gäste aus Graz von Anfang an am falschen Fuß. Vom Beginn an konnten die Gastgeberinnen mit starkem Service Druck auf den aktuellen Meister ausüben, ließen die Steirerinnen nicht wirklich ins Spiel kommen. Nach 21 Minuten hieß es 25:15 für Sokol/Post. Der zweite Satz wurde zu einem offenen Schlagabtausch, die Führung wechselte laufend. Nach Abwehr eines Satzballs hatte abermals die Heimmannschaft das bessere Ende mit 26:24 für sich. Auch der dritte Durchgang entwickelte sich anfangs zu einem Duell auf Augenhöhe, Mitte des Satzes konnten sich erstmals die Gäste aus der Steiermark entscheidend absetzen und gaben die Führung bis zum souveränen auch nicht mehr ab. „Die Grazerinnen haben sich mit einer Service-Ralley zurück ins Spiel gebracht, wir haben da aus meiner Sicht zu spät gehandelt. Hätten entweder tauschen oder ein Time-Out nehmen müssen“, analysierte Vize-Obmann Karl Hanzl.

Entscheidung in Satz vier

Entschlossen ging Sokol/Post in Satz vier zurück aufs Spielfeld. Mit den ersten drei Punkten in Folge gleich zu Beginn ließ Sokol/Post keinen Zweifel mehr am Sieg aufkommen. Graz kam das gesamte Spiel nicht mehr ran, zum Schluss hieß es 25:18 und 3 – 1. Eva Dumphart, Kapitänin UVC Holding Graz, resümierte gleich nach dem Spiel: „Wir machen uns im Moment das Leben selber noch sehr schwer. In den Momenten, in denen wir voran liegen oder uns zurück gekämpft haben, brechen wir wieder ein. Da fehlt es noch an der letzten Konsequenz und der Konzentration.“ Deutlich stärker als zuletzt und am Weg zurück in Richtung Tabellenspitzenfeld sah Karl Hanzl die Grazerinnen. Mit seinem Team war er, bis auf den Einbruch in Satz drei, entsprechend zufrieden: „Beide Teams haben vor allem in der Defensive eine sehr starke Leistung gezeigt. Wir sind heuer mit einer extrem jungen Mannschaft am Start, brauchen noch Spiele um an Sicherheit zu gewinnen. Mit dem Sieg über den Titelverteidiger haben wir unseren Anspruch auf jeden Fall untermauert und sind wieder im Tabellenspitzenfeld zu finden.“

Nächste Woche geht es gleich gegen den zweiten Vorjahresfinalisten weiter. Sokol/Post muss nach Kärnten zu den Wildcats Klagenfurt, diese stehen, wie auch UVC Holding Graz noch ohne Saisonsieg da.

VB NÖ Sokol/Post – UVC Holding Graz 3 – 1 (25:15, 26:24, 21:25, 25:18)

Top-Scorerinnen Heim:

Jurcikova 15

Suchá 14

Top-Scorerinnen Gast:

Konrad 14

Erhart 12

Fotocredit: dapetykaan / Peter Eichstädt

Die nächsten Spiele von VB NÖ Sokol/Post

20.10.2018, 18:00h      ATSC Wildcats Klagenfurt – SG VB NÖ Sokol/Post

28.10.2018, 18:30h      VB NÖ Sokol/Post – VBV Trofaiach/WSV Eisenerz

03.11.2018, 17:00h      Union Bisamberg/Hollabrunn – VB NÖ Sokol/Post

Modus

Zehn Teams spielen einen Grunddurchgang mit Hin- und Rückrunde. Die Top-2 haben im Viertelfinale ein Freilos. Die Teams auf den Plätzen 3 bis 6 kämpfen um die restlichen Halbfinal-Tickets. Für die vier übrigen Klubs geht es in der Hoffnungsrunde um den Klassenerhalt.